Erweiterung Fahrradstation
04.05.23
2 min

Friedensplätzchen 2.0 – Erweiterung dank guter Auslastung

Nachhaltigkeit spielt in unserer heutigen Zeit eine immer größere Rolle und auch die Mobilität muss sich dieser Herausforderung stellen.

Aber es ist ein Prozess der Veränderung, der nicht von heute auf morgen und auch nicht mit einer rein theoretischen Planung funktionieren kann. Denn die Bürger*innen haben erheblich Einfluss auf die Nutzung, und die Nutzung wiederum auf die Gestaltung unserer MobilitätStationen. Gerade in der Frühphase ist es uns daher besonders wichtig, immer wieder an einzelne Stationen zurückzukehren, den Bedarf der Anwohner*innen zu prüfen und die Plätze nach und nach zu verbessern. So auch am Friedensplätzchen, das wir nach sieben Monaten nun erneut umgestalten.

Hintergrund ist, dass uns die hohe Nutzung dieser Station positiv überrascht hat und wir schnell handeln wollten, um den heutigen, aber vor allem auch den Bedarf in den nächsten 5-10 Jahren gerecht zu werden. 

»Die konstante und kontinuierliche Nutzung der Mobilitätsstation am Friedensplätzchen zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger bereit sind, alternative Mobilitätsangebote zu nutzen, wenn die entsprechende Infrastruktur gut ausgebaut und unmittelbar verfügbar ist.«

Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

Natürlich musste der Grundcharakter des Friedensplätzchens bestehen bleiben, denn der Platz an sich hat wie bei vielen unserer MobilitätStationen weiterhin oberste Priorität.

»Die Optimierung des Platzes ohne den ursprünglichen Charakter groß zu verändern, ist wirklich klasse. Im Alltag merke ich kaum, dass sich etwas verändert hat, weil alles sehr harmonisch integriert wurde. Die einzelnen Elemente der neuen MobilitätStation sind wirklich sehr schön und stören vor allem überhaupt nicht. Ich bin überaus zufrieden mit dem Ergebnis.«

Suzanne S., Anwohnerin und Nutzerin der FahrradStation

So haben wir weitere Fahrradbügel, Carsharing-Parkplätze, eine Reparaturstation und Stele integriert, ohne dass erneut Parkplätze verloren gingen oder wir größere bauliche Maßnahmen durchführen mussten. Aufgrund der teils herausfordernden Einbahnstraßensituation wurden einige Carsharing-Plätze auch auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt, um den Nutzer*innen das Abstellen oder Ausleihen zu vereinfachen. Doch das ist noch nicht alles: Die Fahrradabstellanlage wurde um eine neue, zweite digital vernetzte Fahrradsammelschließanlage und neue Bäume zu einer Baumallee erweitert, die nicht nur schön aussieht, sondern durch Verschattung auch das Klima im Sommer verbessern soll. Die einzelnen Baumscheiben wurden verdoppelt bis vervierfacht, um der Initiative ›Platzgrün‹ weitere Flächen zur Bepflanzung zur Verfügung zu stellen, mehr Regenwassserversickerung zu ermöglichen und die Nachhaltigkeit der Bepflanzung auch langfristig zu gewährleisten. 

In den kommenden Wochen werden in Zusammenarbeit mit der Firma Schräder auch die Dächer aller weiteren MobilitätStationen begrünt. In einem Feldversuch wollen wir die Station als Reallabor nutzen, um unterschiedliche Bepflanzungsarten gegeneinander zu testen. Denn das ursprünglich eingesetzte Sedum ist zwar sehr robust, allerdings wächst es nicht sehr stark und ist für Insekten aller Art (vor allem Bienen) eher nicht geeignet. Entsprechend haben wir eine neue, eigene Saatgutmischung aus gut 50 verschiedenen Samen entwickelt, die bienenfreundlicher ist.

Insgesamt gibt es nun 8 Carsharing-Plätze, davon 4 Freefloating und 4 stationär. Zusätzlich gibt es weiterhin die FahrradStation und unsere kleine ReparaturStation für Fahrräder, um auch bei einer Panne nachhaltig mobil bleiben zu können. Durch diese Erweiterung am Friedensplätzchen kann die Nachhaltigkeit des Platzes nochmal gesteigert und ein weiterer Beitrag zur Umwelt geleistet werden.

Am 05. Mai werden wir von 13:00–15:00 Uhr vor Ort sein und die neuen Angebote präsentieren. Über euer zahlreiches Erscheinen würden wir uns freuen!

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