300. Sharingstation
13.07.26
2 min

300 Sharingstationen: Unser Netzwerk wächst weiter

In Düsseldorf wurde die 300. Sharingstation errichtet. Das stadtweite Netzwerk für das Parken und Leihen von E-Scootern und Mietfahrrädern wächst aber noch weiter.

Mit der Sharingstation an der Blücherstraße in Pempelfort haben wir einen neuen Meilenstein erreicht. Mit ihr stehen nun 300 Sharingstationen für das sichere und ordentliche Parken und Leihen von E-Scootern und Mietfahrrädern in Düsseldorf zur Verfügung. 

Das Netzwerk an Sharingstationen wurde in nur knapp vier Jahren aufgebaut: Im Februar 2022 ging am Horionplatz die erste Sharingstation in Betrieb. Seitdem haben wir das Netzwerk im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam kontinuierlich erweitert. Die 100. Station folgte im August 2023 am Gustav-Gründgens-Platz, die 200. im November 2024 an der Eckenerstraße in Unterrath. Nun haben wir an der Blücherstraße 1a in Pempelfort die 300. Sharingstation eröffnet. Damit hat sich die Zahl der Standorte seit 2023 verdreifacht. Im Folgenden seht ihr die Stationen in der Reihenfolge (v.l.n.r).

So sorgen Sharingstationen für mehr Ordnung

Sharingstationen sind gekennzeichnete und digital verwaltete Parkflächen für E-Scooter und Mietfahrräder. Mithilfe von GPS wird sichergestellt, dass Nutzer*innen ihre Ausleihe nur innerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche beenden können.

Das Stationsprinzip sorgt dafür, dass die Fahrzeuge zuverlässig an festen Standorten verfügbar sind und Gehwege, Plätze oder Hauseingänge nicht durch falsch abgestellte E-Scooter und Fahrräder blockiert werden. Besonders rund um Haltestellen von Bus und Bahn erleichtern euch die Stationen außerdem den Umstieg auf ein Sharingangebot für die erste oder letzte Strecke eures Weges.

Außerdem richten wir gemeinsam mit den Sharing-Anbietern Parkverbotszonen ein. Aktuell umfassen diese im gesamten Stadtgebiet eine Fläche von rund zwölf Quadratkilometern. Das sind fast 1.680 Fußballfelder!

Mehr als fünf Millionen Fahrten im Jahr

Wie wichtig die Nutzung von E-Scootern und Mietfahrräder für euren Alltag geworden ist, zeigen die Nutzungszahlen: Im Jahr 2025 wurden mehr als 5,2 Millionen Fahrten mit Leih-E-Scootern und Mietfahrrädern zurückgelegt.

Besonders häufig werden die Angebote morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie nachmittags und abends zwischen 15 und 19 Uhr genutzt. Die Nutzungsspitzen zeigen, dass E-Scooter und Mietfahrräder längst nicht nur in der Freizeit zum Einsatz kommen, sondern auch für Arbeitswege, Erledigungen und andere alltägliche Fahrten.

Auch die neuen Düsselbikes profitieren von dem bestehenden Netzwerk. Die seit Juli verfügbaren städtischen Mietfahrräder könnt ihr an allen Sharingstationen ausleihen und wieder zurückgegeben.

Daten helfen uns bei der Planung

Damit die Fahrzeuge dort zur Verfügung stehen, wo ihr sie tatsächlich braucht, werten wir relevante Mobilitätsdaten datenschutzkonform über unser Shared Mobility Dashboard aus. Die Daten helfen uns unter anderem dabei, die Auslastung der Standorte zu beurteilen, Nutzungsschwerpunkte zu erkennen und das Netzwerk bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Durch den engen Austausch mit den Sharing-Anbietern und die Nutzung relevanter Daten konnten wir die Nutzung von E-Scootern und Mietfahrrädern in Düsseldorf in den vergangenen Jahren gezielt steuern. Mit dem weiteren Ausbau, insbesondere in den Außenbezirken und an zentralen ÖPNV-Haltepunkten, entsteht ein stadtweites Angebot, das viele Orte auch ohne eigenes Auto für euch besser erreichbar macht.

Bis 2030 entstehen rund 600 Standorte

Mit der 300. Sharingstation ist der Ausbau aber noch nicht abgeschlossen. Bis zum Jahr 2030 sollen in Düsseldorf rund 600 Standorte entstehen. Die Sharingstationen sind dabei teilweise Bestandteil unserer Mobilitätsstationen, werden aber auch unabhängig davon im gesamten Stadtgebiet eingerichtet, zum Beispiel in Stadtteilzentren, an Haltestellen oder an anderen stark besuchten Orten.

Als Nächstes wächst das Netzwerk unter anderem im Umfeld der neuen Mobilitätsstationen in Pempelfort, Derendorf und Golzheim weiter. Auch in den Stadtbezirken 2, 3 und 4 sollen noch in diesem Jahr zahlreiche neue Standorte hinzukommen.

Gemeinsam mit dem wachsenden Netzwerk unserer Mobilitätsstationen entsteht so Schritt für Schritt ein stadtweites Angebot für flexible, effiziente und gut geordnete Mobilität.